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Angehörigenpflege & Unfallversicherung

Pflegebedürftige wünschen sich in aller Regel, in ihrer vertrauten Umgebung bleiben zu können. Dies setzt voraus, dass Hilfen im nahen Umfeld zur Verfügung stehen. Dies können Angehörige, aber auch Freunde oder Nachbarn sein. Das Gesetz nennt diese Helfer „Pflegepersonen“. Den Pflegebedürftigen eröffnen sie die Möglichkeit, weiter am vertrauten Familienleben teilnehmen zu können. Die Pflegepersonen leisten dadurch einen wichtigen Beitrag zum Erhaltder Lebensfreude der Pflegebedürftigen und des sozialen Miteinanders. Es handelt sich damit um eine Aufgabe, die ein hohes Maß an selbstlosem Einsatz voraussetzt und die für die Gemeinschaft wie für den Einzelnen von überragender Bedeutung ist.

Aber bei der Pflegetätigkeit lassen sich – ebenso wie in der professionellen Pflege – Unfallrisiken nicht gänzlich vermeiden. Dies kann ein Sturz der Pflegeperson bei Hilfestellungen für den Pflegebedürftigen im Bad sein, ebenso aber auch ein Autounfall bei der Fahrtzur Wohnung des Pflegebedürftigen. Auch kann es bei bestimmten Erkrankungen des Pflegebedürftigen in seltenen Fällen geschehen, dass sich die Pflegeperson bei ihrer Tätigkeit infiziert. Wichtig ist daher, dass die Pflegeperson sich auf den Schutz der Solidargemeinschaft verlassen kann. Sie muss alle erforderlichen Hilfen erhalten, die sie jetzt braucht. Diesen Schutz bietet die gesetzliche Unfallversicherung.

Der gesetzliche Unfallversicherungsschutz ist geregelt im Siebten Buch Sozialgesetzbuch (§ 2 Abs. 1 Nr. 17 Siebtes Buch Sozialgesetzbuch).

Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Stand Februar 2012)

 

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