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Der Premium-Ratgeber für pflegende Angehörige

Hilfebedarf erfassen

Der erste Schritt ist vielleicht der Wichtigste: Erst wenn Sie genau wissen, welche Unterstützung der Hilfsbedürftige benötigt, wissen Sie auch, was von Ihnen (und den anderen Helfern) abverlangt wird. Erst dann können Sie auch die richtigen Entscheidungen treffen.

Mit unserer App können Sie den präzisen Hilfebedarf erfassen und die Ergebnisse bequem per Mail an alle weiterleiten, die darüber Bescheid wissen sollten.

Die App wurde nach pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen entwickelt – sie basiert auf dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff. Sie ist so aufgebaut, dass Laien damit klarkommen. Sie lässt Raum für die unterschiedlichen Fähigkeiten der Helfer und ermöglicht es, die Arbeit auf mehrere Schultern zu verteilen. Dieses allgemein anerkannte Bedarfserfassungs-Instrument, das in den nächsten Jahren Grundlage für die offizielle Einstufung in Pflegeversicherungs-Grade wird, ist eine solide Grundlage für die Pflegepraxis. Besser können Sie nicht in den Pflegealltag starten.

Das erste Modul beschreibt die enorm wichtige Fähigkeit zur Mobilität im innerhäuslichen Bereich. Kann der Pflegebedürftige sich noch fortbewegen und die Lage seines Körpers verändern? Beeinträchtigungen wirken sich in nahezu allen Lebensbereichen aus und sind in vielen Fällen auch ausschlaggebend dafür, andere Aktivitäten nicht mehr selbstständig durchführen zu können.

Demenz I - Fähigkeiten (Modul 2): Die Beeinträchtigung oder der Verlust geistiger und kommunikativer Fähigkeiten hat in aller Regel weitreichende Selbstständigkeitseinbuße zur Folge und kann einen umfangreichen Unterstützungsbedarf nach sich ziehen, der eine Begleitung in der gesamten Lebensführung umfasst.

 

Demenz II - Verhaltensweisen (Modul 3): Problematische Verhaltensweisen, oft auch "herausforderndes Verhalten" genannt, spielen bei demenziell Erkrankten eine wichtige Rollen. In diesem Kapitel wird diese Thematik behandelt.

 

Selbstversorgung (Modul 4):  Hierunter fallen die alltäglichen Aktivitäten der Körperpflege, des An- und Auskleidens, der Ernährung und des Ausscheidens. Es handelt sich hierbei um die klassischen Arbeitsbereiche der Pflege.

 

Umgang mit Krankheiten (Modul 5): Hier geht es nicht um die klassische Krankenpflege, sondern um Maßnahmen und Handlungen, die vom Erkrankten bei optimalen Bedingungen eigenständig durchgeführt werden können.

 

Alltagsleben & soziale Kontakte (Modul 6): Hier geht es die Fähigkeit, das Alltagsleben bewußt zu gestalten und Kontakte innerhalb und außerhalb des direkten Umfeldes zu pflegen. Dieser Bereich wird von der Pflegeversicherung bisher weitgehend ausgeklammert.

 

Außerhäusliche Aktivitäten (Modul 7): Zum einen geht es hier um Fortbewegung im außerhäuslichen Bereich und zum anderen um außerhäusliche Aktivitäten im engeren Sinne.

 

Haushaltsführung (Modul 8): Wer den Haushalt nicht mehr selbstständig führen kann, gerät in Gefahr, nicht mehr in der häuslichen Umgebung leben zu können. Hier werden keine pflegerischen Hilfen benötigt, sondern vor allem hauswirtschaftliche.