Bewegungsmangel

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Bewegungsmangel



Bewegungsmangel bzw. Immobilität sind häufigster Risikofaktor, die zu einem Dekubitus führen.

Der menschliche Körper ist für Bewegung geschaffen – dies belegen Stoffwechsel, Knochenbau und Gelenke. Durch Bewegung fließt das Blut besser und die Lungen werden gut gelüftet.  Durch die Sauerstoffzufuhr im Blut wird auch das Immunsystem geschützt. Wenn nun Krankheiten oder Behinderungen die Bewegungsfähigkeit einschränken, kann dies zu gesundheitlichen Komplikationen und Folgeerkrankungen führen.

Gesunde Menschen bewegen sich ständig – auch unbewusst; z.B. führen sie in der Nacht Positionswechsel mittels sogenannter Mikrobewegungen durch, ein Reflex, der der Druckentlastung dient. Durch die reduzierte Mobilität ist es nicht mehr möglich, Druck durch Ausgleichsbewegungen auszuweichen oder zu minimieren. Wenn dieser Reflex lahmgelegt ist, auch durch den Einfluss von Medikamenten (Psychopharmaka, Schlaftabletten) steigt die Dekubitusgefahr rasant an.