Wirkung von Medikamenten beachten

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Wirkung von Medikamenten beachten



Wichtig ist: wir alle sind keine Pharma-Spezialisten! Beherzigen Sie im Zweifelsfall immer den bekannten Warnhinweis: "Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker."

Nebenwirkungen

Unter Nebenwirkungen versteht man Wirkungen, die weder erwünscht noch zweckmäßig sind. Die in der Packung genannten Nebenwirkungen können, müssen aber nicht auftreten, weil jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente reagiert.
Die Nebenwirkungen sind meist nicht ernster Natur und nach einer Gewöhnungsphase oder nach Absetzen des Medikamentes meist auch wieder vorüber. Schwere oder bleibende Nebenwirkungen sind äußerst selten. Allergiker sollten jedoch die Packungsbeilage besonders gründlich lesen.
Sind ernsthafte Nebenwirkungen zu erwarten, sollte der Arzt des Pflegebedürftigen oder der Apotheker Sie darüber informieren. Beraten Sie mit ihm, ob die Nebenwirkungen für Ihren Angehörigen akzeptabel sind oder ob es Alternativen gibt. Entscheidend ist: Medikamente sollten so ausgewählt werden, dass der Nutzen größer ist als die Risiken. Meist haben Krankheiten wesentlich größere Nebenwirkungen als Medikamente.

Wechselwirkungen

Verschiedene Medikamente können sich in ihren Wirkungen unterstützen oder beeinträchtigen. Aus diesem Grund müssen Sie unbedingt die Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten beachten.
Sie sollten immer die Namen der Medikamente kennen, die der Pflegebedürftige einnimmt. Sowohl Hausarzt als auch der Arzt im Krankenhaus muss dies beachten, wenn er neue Arzneien verschreibt. Auch der Apotheker braucht diese Informationen, um Sie umfassend beraten zu können. Schreiben Sie gegebenenfalls die Namen der Medikamente auf einen Zettel und verwahren ihn zusammen mit dem Krankenkärtchen (?). Im Notfall können diese Informationen manchmal entscheidend sein.
Denken Sie daran: auch rezeptfreie Medikamente oder Vitamintabletten können Wechselwirkungen verursachen, ebenso Lebensmitteln und Alkohol.
Verminderte Schmerzempfindung; Sie sollten dann darauf achten, dass vorhandene Wunden vertieft werden können, weil der Pflegebedürftige keinen Warnschmerz mehr empfindet.