Wie geht es dir? Wie geht es mir?

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Wie geht es dir? Wie geht es mir?



Das können Sie gemeinsam erreichen

Wie geht es Dir?

Wie geht es mir?

Sie können den Pflegebedürftigen in Position bringen, in der die gefährdeten Körperstellen relativ druckunbelastet bleiben

 

Ich akzeptiere diese Position, obwohl sie mir nicht liegt. Ich sehe ein, dass das sein muss, um mir Wund-Schmerzen zu ersparen.

Es ist mir klar, dass Dir das nicht liegt. Deshalb fangen wir mit 10 Minuten an und arbeiten uns gemeinsam auf zwei Stunden hoch.

Sie erstellen einen Lagerungsplan. Dieser ist besonders dann hilfreich, wenn mehrere Pflegepersonen sich die Pflege teilen. Es richtet sich nach den Bedürfnissen des Pflegebedürftigen und dem Tagesablauf der Familie (WICHTIG auch wegen Pflegezeiten für höhere Pflegestufe!)

 

Ich weiß nun, wann ich aus der Position, die ich nicht so mag, wieder rauskomme. Außerdem ist es beruhigend, meinen Tagesablauf zu kennen. Ich habe genügend Zeit, dir zu helfen, mich zu positionieren.

Ich kann planmäßig vorgehen und meine Arbeit mit anderen teilen. Dadurch kann ich meine Zeit einteilen und auch privaten Verpflichtungen und Freuden nachkommen.

Ich habe genügend Zeit, mich stressfrei und rückenschonend um dich zu kümmern.

Sie stimmen die Pflegemaßnahmen soweit es möglich es mit dem Pflegebedürftigen ab.

Obwohl ich nicht immer verstehe, was du von mir willst, und auch nicht immer mitmachen will, was du von mir willst, weiß ich doch, wenn du mit mir sprichst, dass ich für dich vorhanden bleibe und dass du mich respektierst.

Auch wenn es uns beiden nicht passt, müssen wir manche Pflegemaßnahmen einfach machen, weil es gut für uns ist. Für mich wird alles einfacher, wenn du mitmachst. Deshalb ist es auch gut für mich, wenn ich dich einbeziehe und überzeuge.

Führen Sie Bewegungsübungen durch – durch Bewegungsübungen die verbliebene Mobilität erhalten, vielleicht sogar verbessern (ÜBUNGEN mit Krankengymnastin absprechen

Ich mag es nicht, auf Hilfe angewiesen zu sein; deshalb möchte ich alles, was ich kann und solange ich es kann, selbständig erledigen. Ich habe genug Zeit; deshalb werde ich alle Übungen, die mir die Krankengymnastin gezeigt hat, immer wieder einüben. Du musst mir dabei helfen und mir Zeit lassen, dass ich das, was ich kann, selbst erledige; auch wenn dich meine Langsamkeit nervt.

Alles, was du selbst kannst, muss ich nicht erledigen. Wenn du dann stolz auch dich bist, sieht alles freundlicher aus. Mich nervt zwar deine Langsamkeit und Umständlichkeit – ich könnte alles schneller erledigen – aber wir müssen verhindern, dass es abwärts mit dir geht. Wer sich nicht mehr bewegt, gibt auf und der Teufelskreis beginnt – für dich und für mich. Deshalb ist es mein Job, dich zu motivieren und dir bei deinen Bewegungsübungen zu helfen, wenn das nötig ist.

Nutzen Sie haut- und gewebeschonende Bewegungs- und Transfertechniken

Je weniger du an mir zerrst, desto besser geht es mir. Ich fühle mich noch hilfloser, wenn ich merke, wie es dich anstrengt, mich zu bewegen. Wenn du wegen mir Schmerzen erleidest, habe ich ein schlechtes Gewissen..

Ich muss mich weniger anstrengen, muss Dir nicht ständig Schmerzen bei der Bewegung zufügen und habe kaum Rückenbeschwerden.

Entlastung durch angemessene Hilfsmittelversorgung (Z.B. Inkontinenzmittel)

Ich bin froh, dass ich nicht ständig im Feuchten liege und die Einlage nicht zwickt.

Meine Haut bleibt intakt

Gottseidank muss ich nicht ständig Einlagen wechseln; wenn ich die Richtige habe, spare ich Zeit und Geld. Und außerdem sehe ich, dass du gut liegst.

Rückenschonendes arbeiten (Rückenschmerzen vorbeugen)

Ich mache mit, weil ich nicht möchte, dass du wegen mir krank wirst. Ich helfe dir, wenn du mir genügend Zeit lässt.

Ich muss mir unbedingt die Zeit nehmen, um meinen Rücken zu schonen. Ich muss mir angewöhnen, dir mehr Zeit zu lassen, denn du musst mir dabei helfen.

Schmerz bei Bewegung und Verbandswechsel erkennen und dann die vom Arzt verordneten Schmerzmittel rechtzeitig verabreichen

Wenn ich schon meinen Schmerz nicht kundtun kann, bin ich froh, wenn du ihn von selbst erkennst. Ich würde gerne mitmachen, aber es tut mir weh; ich möchte, dass du ernst nimmst.

Manchmal jammerst du mir zu viel und das geht mir auf die Nerven; reiß dich einfach mehr zusammen. Vielleicht tue ich dir auch Unrecht. Ich rede mit dem Arzt und sorge dafür, dass du dein Schmerzmittel rechtzeitig bekommst.

Entlastung durch ergänzende Hilfsdienste

Ich mag es zwar nicht, dass Fremde ins Haus kommen und an mir rum machen, aber ich begreife, dass dich das entlastet und dass du für bestimmte Tätigkeiten keine Ausbildung hast.

Ich helfe dir gerne, aber ich kann nicht alles. Und damit ich dir bis zum Schluss helfen kann, brauche ich einen langen Atem. Deshalb hole ich professionelle Hilfe ins Haus.