Orientierungshilfen zur eigenen Person
Zu den Orientierungshilfen, die die Ich-Identität altersverwirrten Menschen festigen, gehören:
- Gespräche über das Leben des Betroffenen, die ihn bewusst machen beziehungsweise das Bewusstsein erhalten: Das habe ich alles erlebt, das macht meine Person aus, das bin ich.
- Spiegel zur Selbstwahrnehmung - gern in voller Größe -, die ihm zumindest bei leichter Verwirrtheit helfen, sich selbst zu erkennen und das Bewusstsein für sein Äußeres zu erhalten: Das bin ich von außen gesehen. Sie helfen jedoch nicht bei Menschen mit M. Alzheimer, da diese weder plastisch sehen noch sich selbst darin erkennen können. Bei dieser Erkrankung stellen zum Beispiel am Ende eines Flures in lebensgroße aufgehängte Spiegel eine Gefahr dar, weil der Betroffene die reine optische Verlängerung als tatsächliche Verlängerung verstehen und ungebremst in sie hineinlaufen würde.
- Halten Sie Erinnerungen am Leben. Gibt es zwischen bestimmten Gegenständen, etwa Schmuck- und Kleidungsstücken, oder auch zwischen charakteristischen Gerüchen und dem Leben des Betroffenen Zusammenhänge, bewahren Sie sie auf. Sprechen Sie darüber, überlassen Sie ihren Angehörigen oder Patienten die Gegenstände zum Anfassen und versuchen Sie, erinnerte Düfte erneut „einzufangen“. So halten Sie die Erinnerung so lange wie möglich lebendig