Hilfe bei Verärgerung
Wie in jeder Beziehung bleibt auch in der Beziehung zwischen altersverwirrten Menschen und Pflegenden Ärger nicht aus.
- Machen Sie Ihrem Ärger Luft, zum Beispiel bei Familienangehörigen oder Gesprächskreisen pflegender Angehörige oder professionelle Pflegender, aber nicht bei den Betroffenen
- Setzen Sie sich selbst und den Betroffenen Grenzen. Hält er dies nicht ein, können auch hier Entlastungsangebote durch zum Beispiel Tagespflegeheime oder Kurzzeitpflege helfen, wobei der Betroffene nicht das Gefühl haben sollte, dass seine Bezugsperson ihn als Mensch nicht mehr mag. Oft ist der Betroffene hinterher sehr dankbar, wenn er wieder von seiner vertrauten Person versorgt wird, und hält dann die Grenzen ein
- Reagieren Sie nicht sofort, wenn Sie ärgerlich sind. Häufig kommt es dann zu ungerechten Aktionen, für die man sich hinter entschuldigen muss oder die mehr zerstören als nutzen. Geben Sie sich und dem Betroffenen Zeit.