Maßnahmen bei Verstopfung
- Achten Sie – soweit das möglich ist - für ausreichende Bewegung
- Bauch massieren: ca. fünf Minutenmit sanft kreisenden Bewegungen im
- Uhrzeigersinn, ggf. mit handwarmem Öl (5 %iges Kümmel- oder Melissenöl) danach eine Wärmeflasche auf den Bauch legen
- Beim Toilettengang immer im gleichen Rhythmus und die gewohnte Uhrzeit einhalten (Gewöhnungseffekt durch Darmtraining)
- Nicht pressen - Pflegebedürftige sollten sich beim Stuhlgang Zeit lassen
- Ausreichend trinken; Tipp: morgens ein Glas handwarmes Leitungswasser auf leeren Magen; verschiedene Magen-Darmtees verwenden (Fenchel, Kamille, Minze usw.)
- Verdauungsfördernde Nahrungsmittel bevorzugen, z.B.:
- Joghurt, Vollkornprodukte, Salat, Gemüse, Sauerkraut oder Dürrobst, Fruchtriegel, Trockenfrüchte, wie Pflaumen, Aprikosen, Feigen, Äpfel (mehrere Stunden aufweichen; auch das Einweichwasser trinken)
- Viel frisches Obst anbieten, auch in Form von Kompott.
- Stopfende Nahrungsmittel meiden (etwa Schokolade, Banane, Weißbrot oder Kuchen)
- Leinsamen, Flosamen oder Weizenkleie; in Butter oder Joghurt einrühren, wenn gleichzeitig ausreichend getrunken wird.
- Milchzucker
Tipp: pflanzliche Abführmittel sind auf Dauer nicht weniger gefährlich als synthetische Abführmittel.