Für Flüssigkeitszufuhr sorgen

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Für Flüssigkeitszufuhr sorgen



Ein sehr häufiges Problem im Alter, insbesondere aber auch bei inkontinenten Pflegebedürftigen, ist die zu geringe Flüssigkeitsaufnahme. Um sich vor ungewolltem Harnverlust zu schützen und um nicht so oft zur Toilette gehen zu müssen, wird bewusst zu wenig getrunken. Fehlende Flüssigkeitszufuhr ist ein ein genereller Risikofaktor für das Alter, aber auch für die Kontinenz selbst kann sich das sehr negativ auswirken, weil dadurch die Gefahr einer Harnwegsinfektion und das Risiko einer Darmverstopfung steigt.
Soweit der Arzt nichts anderes verordnet, sollte mindestens 1,5 l am Tag getrunken werden. Was bietet sich an?

Ziehen Sie unbedingt die persönlichen Vorlieben des Pflegebedürftigen mit ein – so fällt eine Flüssigkeitsaufnahme leichter.

Wenn es sich zeigen sollte, dass bestimmte Getränkesorten (z.B. bestimmte Teesorten oder Säfte aus Zitrusfrüchten) harntreibend wirken sollten, überlegen Sie gemeinsam mit dem Pflegebedürftigen, inwiefern man dies auf bestimmte Tageszeiten reduzieren sollte oder ob man ganz auf den Genuss verzichten möchte.
Tagsüber sollte ausreichend getrunken werden; am Abend kann man gegebenenfalls die Trinkmenge einschränken, um das nächtliche Wasserlassen zu reduzieren.

Trinkplan - Beispiel.pdf

Die Ernährung spielt vor dem Hintergrund von Übergewicht und Darmverstopfung für die Erhaltung der Kontinenz eine wichtige Rolle. Bitte achten Sie auf eine ballaststoffreiche, ausgewogene Ernährung mit reichlich Obst und Gemüse.