Hilfsmittelversorgung

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Hilfsmittelversorgung



Im Folgenden ist von Harninkontinenz die Rede, weil diese häufiger vorkommt. Es kann natürlich sein, dass in dem einen oder anderen Fall zusätzlich noch Stuhlinkontinenz hinzu kommt. In diesem Falle gelten die Bemerkungen für beide Inkontinenzformen.

Inkontinenzprodukte haben die Aufgabe, den unkontrolliert abgehenden Harn aufzufangen und zu speichern. Zu ihnen gibt es bei vorhandener Inkontinenz praktisch keine Alternativen; sie sind die einzige Chance, weiterhin am sozialen Leben teilzunehmen und sozialen Einschränkungen, die Inkontinenz mit sich bringen kann, zu verhindern. Es ist deshalb äußerst wichtig, die richtigen für den jeweils vorliegenden Bedarfsfall auszuwählen. Auf den Hilfsmittelmarkt gibt es eine Vielzahl von Produkten unterschiedlicher Hersteller. Verordnungsfähige Hilfsmittel sind im Hilfsmittelverzeichnis der gesetzlichen Krankenkassen gelistet. Aus diesem Angebot gilt es das individuell sinnvolle Produkt auszuwählen. Beraten Sie sich mit Fachleuten wie Ärzten, Apotheker und Pflegediensten. Treffen Sie die Auswahl nach vorheriger sorgfältiger Abwägung der Vor- und Nachteile und setzen Sie sie gezielt ein. Sie sollten

Auswahlkriterien sind:

Qualitativ gute Hilfsmittel sollten:


Personenbezogene Auswahl-Kriterien:

Grundsätzlich werden Inkontinentenversorgungen von Hausarzt rezeptiert. Man unterteilt sie ihn:

Aufsaugende Materialien

Unser Tipp: Besorgen sie sich anfangs in Ihrer Apotheke Muster von Einlagen oder Inkontinenzwäsche in verschiedenen Größen und Dicken, um die optimale Versorgung zu ermitteln

Ableitende Materialien

In aller Regel werden aufsaugende Materialien benutzt, bevor ableitende zum Einsatz kommen. Dies geschieht beispielsweise bei einer Hautunverträglichkeit der Einlage oder bei Notfällen und bei manchen Krankheiten.
Folgende ableitende Materialien kommen zur Anwendung:

Mobile Toilettenhilfen (erhältlich in Sanitätshäusern)