Tipps zum Umgang mit Inkontinenz

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Tipps zum Umgang mit Inkontinenz



Inkontinenz kann für pflegende Angehörige mit eingeschränkten Frei- und Ruhezeiten verbunden sein: am Tag sind z.B. begleitende Toilettengänge notwendig und die Nachtruhe kann durch mehrmalige Hilfestellung bei nächtlichen Toilettengängen gestört werden.
Weiterhin erscheint es als schwierig, bei der Auswahl der richtigen Hilfsmittel die richtige Wahl zu treffen.

Natürlich ekeln sich die meisten pflegenden Angehörigen vor den Folgen von Inkontinenz; daneben ist es ihnen oft zusätzlich auch peinlich, dem nahen Angehörigen so weit in seinen Intimbereich eingreifen zu müssen. Eines scheint klar: Für beide Seiten stellt Inkontinenz eine besondere Herausforderung an die Stabilität zwischenmenschlicher Beziehung dar.

Wer mit hilflosen Erwachsenen zu tun hat, der weiß oft nicht, wie er sich richtig verhalten soll. Manche verfallen dann, wenn sie ihre Fürsorge ausdrücken wollen, in eine Art Babysprache und benutzen Begriffe wie „windeln“ oder „pampern“. Bitte achten Sie sorgsam darauf, dass Sie den Pflegebedürftigen nicht wie ein Kind behandeln sondern als einen Erwachsenen, der ein Recht auf respektvollen Umgang hat.

[Tipp: Schamtabu brechen, nachhaltig Respekt zeigen; auf Natürlichkeit hinweisen (man ist irgendwann einmal selbst dran), die richtigen Hilfsmittel auswählen]

Tipps zum Umgang mit der Intimsphäre:

Wer seinen Angehörigen auf die Toilette begleiten und dort bei den Verrichtungen helfen muss, greift in seine Intimsphäre ein. Liegt Inkontinenz vor, z.B. in Form einer ausgeprägten Blasenschwäche, ist besonders viel Einfühlungsvermögen gefordert: