Umgebungsbedingte Sturzgefahren minimieren
Sie können viel dazu beitragen, Unfälle und Stürze in der Wohnung des Pflegedürftigen zu verhindern. Meist hilft dabei der gesunde Menschenverstand.
- Teppiche, Brücken, Telefonkabel wegen Rutsch- und Stolpergefahr entfernen
- Glatte Fußböden (Teppichboden legen) und Treppen vermeiden
- Telefonanschluss in die Nähe des Bettes
- Wackelige Tische und Stühle durch standfeste Möbel ersetzen, an denen man sich nach einem Sturz auch aufrichten kann
- Gehstock benutzen
- Bremsen festziehen an Nachttischen, Betten, Rollstuhl, Toilettenstuhl und Transferlifter.
- So viel wie möglich Handläufe an den Wandflächen anbringen (z.B. im Flur, an freien Zimmerwänden, an der Wandseite der Treppen)
- In Bad und Toilette Handläufe und rutschsicherer Boden.
- Dusche ist sicherer als Badewanne. Falls Wanne gewünscht, einen Badelifter anbringen.
- Falls Tritte zum Ein- und Aussteigen benutzt werden, unbedingt darauf achten, dass sie trittsicher sind.
- Auf helle Beleuchtung achten. Selbstleuchtende Schalter sorgen für Sicherheit, weil sie leicht zu finden sind – am besten auch mit Drucktasten versehen.
- Bei den Änderungsvorschlägen immer geduldig vorgehen, weil sich viele Menschen nur ungern von ihren Gewohnheiten trennen.